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Jugendbotschaftsprogramm – mission 21

Als Jugendbotschafter*in hast du die Möglichkeit, Fragen zur globalisierten Welt zu bearbeiten und den interkulturellen Austausch zu pflegen. Bewirb dich noch heute

Bild: Tobias Frey/mission 21

offene PEP-Stellen – mission 21

Ab ins Ausland! Arbeite in einer Partnerinstitution mit und sammle wertvolle Erfahrungen. Dabei tauchst du ein in die Lebenswelt eines anderen Kulturkreises. Hier findest du interessante Einsatzmöglichkeiten

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Jugendbotschaftsprogramm – mission 21

Bewirb dich jetzt als Jugendbotschafter*in und erlebe eine spannende Zeit. Sende deine Bewerbung bis am 31. Juli ein. mehr

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Youth Summit – mission 21

In ein paar Tagen ist es soweit! Der Youth Summit Anlass vom 29. Juni lädt ein sich auszutauschen und zu diskutieren. Du vertiefst das Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Input- Referat, Workshops und einer Podiumsdiskussion. Melde dich an

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Jugendbotschaftsprogramm – mission 21

Begegne als Jugendbotschafter*in anderen Jugendlichen in der Welt und empfange sie 2021 hier in der Schweiz. An der Infoveranstaltung vom 29. Juni um 11.30 Uhr erhältst du einen Einblick ins Programm.

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Youth Summit – mission 21

Bereits angemeldet fürs Youth Summit am 29. Juni?
Schau gemeinsam mit Vertretern der Jungparteien wichtige Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit an. Melde dich jetzt an

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Offene PEP-Stellen – mission 21

Hast du bereits einen Berufs- oder Studienabschluss und möchtest dich im Ausland weiterbilden? Während 6-12 Monaten hast du die Möglichkeit, die Arbeit im Projekt einer Partnerinstitution von Mission 21 kennenzulernen und mitzuarbeiten. Weitere Infos und offene Stellen findest du hier

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Jugendbotschaftsprogramm – mission 21

Reise zu unseren Partnern nach Afrika, Asien und Lateinamerika und übe deine interkulturellen Kompetenzen. Setze dich mit der Lebenswelt anderer junger Erwachsenen auseinander und sei Gastgeber*in für sie. Interessiert? Am 29. Juni findet um 11:30 Uhr im Missionshaus eine Info-Veranstaltung statt. Weitere Infos zur Anmeldung

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

Youth Summit – mission 21

Zwischen hippem Helfen und nutzlosem Geldverteilen – Am Youth Summit wird die Entwicklungszusammenarbeit unter die Lupe genommen..

Bringe dich in Workshops und der Podiumsdiskussion ein und erweitere dein Wissen während den Referaten. Gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen erwartet dich ein spannender Austausch mit den Vertretern der Jungparteien der Schweiz. Melde dich jetzt an

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

youth@mission Meeting Point

Am 10. November findet ein lockerer Austausch unter jungen Leuten statt, die mit Mission 21 im Einsatz waren: egal ob bei einem PEP!-Einsatz im Ausland, bei der Organisation eines Events oder in einem gemeinsamen Workshop. Du kannst auch Möglichkeiten entdecken, wie du dich weiter engagieren kannst. Weitere Infos direkt auf der Webseite von young@mission.

Bild: Tobias Frey/mission 21

 

„Einen neuen Blick gewonnen“

Lea Elena Filliger war mit Voyage-Partage unterwegs hat im Mai persönlich berichtet, wie sie ihren Einsatz erlebt hat.

Beeinträchtigte Menschen betreuen, als Fotografin unterwegs sein oder Produktionsabläufe managen: Ihr Einsatz in Kambodscha war für Lea Elena Filliger vielfältig. Sie habe dadurch einen neuen Blick auf die Dinge gewonnen. Die junge Frau berichtete am 23. Mai im Pfarreizentrum in Flawil persönlich von ihren Erfahrungen im Auslandeinsatz. Auch vier kambodschanische Profitänzerinnen waren bei diesem „Brückenbauer-Anlass“ zu sehen.

 

Zuhören, statt helfen nach Rezept

In Honduras Personen schützen oder im Westjordanland Konfliktbetroffene porträtieren: Am 5. April berichteten junge Erwachsene von ihrem Einsatz im Ausland. Die persönlichen Erzählungen begeisterten. Sie zeigten auch: Hier trafen sich keine Weltverbesserer, sondern Leute die sich von anderen Kulturen prägen liessen. Und die Verhältnisse im Gastland differenziert betrachten.

«Wir waren Bodyguards ohne Waffen», sagt Yannik Wild. Er war ein Jahr lang in Honduras als Menschenrechtsbeobachter bei der Organisation Peace Brigades International. Er erinnert sich besonders an die Ausgangssperre während der Präsidentschaftswahlen. Oft hätten Leute angerufen, die an friedlichen Demonstrationen von der Polizei angegriffen wurden. «Wir entschieden jeweils im Team, ob wir hingehen und durch unsere Präsenz helfen konnten oder ob es zu gefährlich war.» Oft blieb uns nicht mehr, als den Vorfall der UNO oder dem Roten Kreuz melden. «Das war bitter.»

Engagiert erzählt der junge Mann von seinen Erfahrungen im Auslandeinsatz. Dann hört er selber zu, als Marc Peier von seinem Praktikum berichtet. Der 28-Jährige war während drei Monaten für die Stiftung Horyzon im Westjordanland. Dort filmte er junge Erwachsene, die berichteten, wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina sie im Alltag betrifft. «Ich habe dabei erfahren, dass man die Welt nicht so einfach verändern kann», sagt Peier.

Anlass für die Berichte war ein Treffen junger Erwachsener, die im Auslandeinsatz waren. Diese diskutierten im Restaurant Schwarzer Engel in St. Gallen rege. Wird die Welt durch solche Einsätze besser? Würde man das Geld für einen Flug nicht besser Spenden? Solche Fragen lagen offen auf dem Tisch. Einfache Antworten gab es nicht. Auch das ist der Auslanderfahrung der jungen Berichtenden zu verdanken. «Mein Tipp ist: Vor allem gut zuhören und nicht mit der Idee kommen, dass man als Schweizer irgendwo hingeht und dort nach Rezept helfen kann», meint Marc Peier.

«Solche Einsätze prägen junge Menschen fürs ganze Leben», sagt Linus Brändle von der Fachstelle Kirchliche Jugendarbeit des Bistums St. Gallen. Er hat das Treffen organisiert, gemeinsam mit der Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen. Es war Teil des Projekts «Auslandpraktikum.ch», welches junge Menschen für Einsätze überall auf der Welt begeistern will. Auf der ökumenischen Online-Plattform empfehlen sie Organisationen, die Einsätze anbieten und die jungen Leute dabei seriös begleiten.

Ob als Unterstützung in einem schwedischen Kloster-Gästehaus oder als Berater von Flüchtlingen in Honkong: Die unterschiedlichen Erzählungen im Schwarzen Engel haben berührt. In einem Punkt waren sich die meisten der Berichtenden einig: Das Engagement im Ausland verändert besonders einen selber.